Dortmunder Rettungshunde suchen Person in Bochum
Zu einem ungewöhnlichem Einsatz wurden die Dortmunder Rettungshunde am frühen Sonntagmorgen gegen 01.30 Uhr alarmiert.
In Bochum war es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein PKW mit einem Baum kollidierte, sich anschließend überschlug und auf dem Fahrzeugdach liegen blieb.
Da an der Unfallstelle kein Fahrer entdeckt werden konnte, die Schwere des Unfalles aber auf entsprechende Verletzungen des Fahrers schließen ließ, wurden die Dortmunder Rettungshunde zur Hilfe alarmiert.
Diese speziell ausgebildeten Suchhunde können anhand von Geruchsproben, den Weg eines bestimmten Menschen "erschnüffeln", wenn dessen letzter Aufenthaltsort bekannt ist.
Kurz nach dem Unfall hatte die Polizei bereits den Wohnort des PKW Fahreres ermittelt, der nur ca. 500 m von der Unfallstelle entfernt wohnt.
Die Rettungshunde, die "neutral" ihre Arbeit aufnahmen, führten die Polizeibeamten auf direktem Weg zum Elternhaus des jungen Unfallfahrers. Und das, obwohl die Mutter zuvor angab, nichts über den Verbleib ihres Sohnes zu wissen.
Mit diesem eindeutigen Nachweis, war die Arbeit der Rettungshunde erfolgreich erledigt; der Rest war Sache der Polizei.

