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SE-Behandlungsplatz

Die Spezialeinheit-Behandlungsplatz, kurz SE-BHP, wird immer dann benötigt, wenn vor Ort weitere medizinische Maßnahmen notwendig sind, um die Transportstabilität von Patienten herzustellen, aber nicht ausreichend Rettungsmittel zur Verfügung stehen (Massenanfall von Verletzten, Katastrophen, Feuer im Altenheim). Auch wird durch einen Behandlungsplatz in unübersichtlichen Lagen mit mehreren Patientenablagen koordinierte Behandlung und Transport von Patienten ermöglicht. Ein Behandlungsplatz kann auch vorsorglich im Rahmen von Sanitätswachdiensten bei Großveranstaltungen (WM 2006 in Deutschland) aufgebaut werden.

Am Behandlungsplatz sind Sanitäter verschiedener Qualifikationsstufen, Rettungsfachpersonal (z. B. Rettungsassistenten und Rettungssanitäter) sowie Notärzte tätig, außerdem Helfer zur Registrierung, für Tragehilfe, Technik (z. B. Beleuchtung), Logistik oder für die Versorgung und Betreuung der eingesetzten Helfer. Der Betreuungsdienst übernimmt am Behandlungsplatz die unverletzten/nicht erkrankten Betroffenen und führt sie den eigenen Einrichtungen zu (die ggf. in örtlicher Nähe sind, aber strenggenommen nicht mehr dem Behandlungsplatz zugerechnet werden). Für die psychische Betreuung von Patienten sind auf dem Behandlungsplatz in Notfallpsychologie ausgebildetete Einsatzkräfte (Notfallseelsorge/Krisenintervention) zuständig, für Angehörige werden gegebenenfalls entsprechende Sammelstellen eingerichtet.

Als Behandlungsplatz werden vorzugsweise feste Gebäude oder Sanitätszelte verwendet. Im Ausnahmefall ist auch die Errichtung eines Behandlungsplatzes unter freiem Himmel ohne Witterungsschutz machbar. Der Behandlungsplatz sollte so nah wie möglich am Schadensgebiet stehen, aber nicht selbst einer Gefährdung ausgesetzt werden. Bei der Standortwahl ist die Nähe zum Einsatzort, die mögliche Gefährdung durch plötzliche Lageänderungen, die Erreichbarkeit mit regulären straßengebundenen Rettungsmitteln, Nähe zu geeigneten Landeplätzen für Luftrettungsmitteln und die Eignung des Bodens abzuwägen.

In Dortmund gibt es derzeit zwei Behandlungsplätze. Für den reibungslosen, technischen Ablauf des BHP DO1 zeichnen sich der Löschzug Syburg (14) in enger Kooperation mit dem Löschzug Eving (25) verantwortlich.


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